Musik nach Gottes Willen

Gottes Musik und Instrumente.

Musik nach Gottes Willen.

„Es wird dort [im Himmel] Musik und Gesang geben, Klänge und Weisen, wie sie — außer in Visionen von Gott — kein sterblich Ohr je vernommen und kein menschlicher Geist sich je vorgestellt hat …“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 237

„Die Musik sollte die Gedanken auf alles richten, was rein, edel und erhebend ist, und im Herzen Andacht und Dankbarkeit gegen Gott wachrufen.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 578

„Ein Engel leitet die Musik, er schlägt zuerst die Saite der Harfe an und gibt den richtigen Ton an. Dann singen sie gemeinsam die himmlischen Weisen. Man kann sie gar nicht beschreiben. Es ist eine himmlisch göttliche Melodie.“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 238

„So wie die Kinder Israel bei ihrem Durchzug durch die Wüste sich mit geistlichen Liedern auf ihrem Wege aufmuntern ließen, lädt Gott auch heute seine Kinder ein, sich auf ihrem Pilgerleben zu erfreuen. Nichts ist so sehr geeignet, seine Worte im Gedächtnis festzuhalten, als sie in Liedern zu wiederholen. Solches Singen hat wunderbare Macht. Es vermag unhöfliche und ungeschliffene Naturen zu besänftigen, dem Denken neuen Auftrieb zu geben und Mitgefühl zu wecken, es fördert gemeinsames Handeln und verbannt Trübsinn und quälende Sorgen, die uns den Mut rauben und unsere Tatkraft mindern. Education 167.168; Erziehung 155 (1903).

Auch im Himmel gehört Musik zum Gottesdienst. Darum sollten wir uns bemühen, in unseren Dankliedern dem Wohlklang der himmlischen Chöre so nahe wie möglich zu kommen … Das Singen gehört zum Gottesdienst und ist ebenso Ausdruck der Anbetung wie das Gebet selbst. Patriarchs and Prophets 594; Patriarchen und Propheten 577 (1890).

Gegen den Einsatz von Musikinstrumenten ist überhaupt nichts einzuwenden. Sie wurden schon in alter Zeit beim Gottesdienst verwendet. Die Gottesdienstteilnehmer priesen Gott auf der Harfe und Zimbel. Musik sollte ihren festen Platz in unseren Gottesdiensten haben.“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 76

Gottes Musik und Musikinstrumente.

Gesang

Die Kinder Israels singen.

Es steht geschrieben:

Damals sangen Mose und die Kinder Israel JHWH diesen Lobgesang und sprachen: Ich will JHWH singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! 2.Mose 15:1

Der König David sang mit Volk zur Ehre Gottes.

Es steht geschrieben:

Und David und das ganze Haus Israel spielten vor JHWH mit aller Macht zum Gesang mit Harfen, mit Lauten, mit Handpauken, mit Schellen und mit Zimbeln. 2.Samuel 6:5

Lobet den Yahh! Denn es ist gut, unserm Elohym zu singen: es ist lieblich, es ziemt sich der Lobgesang. Psalm 147:1

Himmlischer Vater und die Boten (Engel) singen vor Freude.

Es steht geschrieben:

JHWH dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held; er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel. Zepahnja 3:17 (Elberfelder Bibel – 1871)

„Wenn ihr die Anweisungen des Wortes Gottes beherzigt, könnt ihr eine intellektuelle und moralische Kraft entwickeln, die sogar Engel zum Jubeln bringt, und Gott wird sich mit Gesang über euch freuen.“
Ellen G. White, Counsels to Parents, Teachers and Students (1913), S. 86-87 (DeepL Übersetzung)

Der Herr Jesus singt.

Und nachdem sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Matthäus 26:30

„Wenn andere ungeduldig und ärgerlich sind und sich beklagen, weil ihr Ich nicht untergeordnet ist, dann fangt an, einige Zionslieder zu singen. Während Christus an der Hobelbank arbeitete, umgaben ihn manchmal Menschen, die versuchten, ihn zur Ungeduld zu reizen. Aber er begann einige der wunderbaren Psalmen Davids zu singen, und bevor sie wussten, wie ihnen geschah, sangen sie mit, beeinflusst durch die Kraft des Heiligen Geistes, der anwesend war.“
Ellen G. White, Ein glückliches Heim (2009), S. 306

„Christus nahm die menschliche Natur auf sich, damit er mit allen mitfühlen kann … Er war innerlich nie so stark mit weltlichen Angelegenheiten beschäftigt, dass er keine Zeit oder Gedanken für die himmlischen hatte. Er konnte seiner Freude Ausdruck verleihen, indem er Psalmen und geistliche Lieder sang. Die Leute in Nazareth hörten oft seine Stimme, die sich in Lob und Dank zu Gott erhob. Häufig pflegte er durch Singen Gemeinschaft mit dem Himmel und alle, die mit ihm zu tun hatten und oft über ihre mühselige Arbeit klagten, wurden durch die angenehmen Melodien aufgeheitert, die aus seinem Mund kamen. Seine Danklieder schienen die bösen Engel zu vertreiben und erfüllten den Raum mit einem süßen Duft.

Auch darin steckt eine Lehre: wir können tatsächlich durch die Worte geistlicher Lieder mit Gott vertraut verkehren. Siehe Kolosser 3,16. Christus hob die Gedanken seiner Zuhörer über ihr irdisches Exil hinaus zu ihrem zukünftigen ewigen Heim … Ein Gotteshaus mag sehr bescheiden im Vergleich zum Tempel Salomos sein, aber es wird von Gott deshalb nicht weniger anerkannt. Allen, die dort anbeten, ist es das Tor zum Himmel, wenn sie Gott im Geist und in Wahrheit anbeten (siehe Johannes 4,24) und in der Schönheit der Heiligkeit. Wenn Loblieder gesungen werden, wenn ernste, innige Gebete zum Himmel aufsteigen, wenn Lehren von den wunderbaren Werken Gottes wiederholt werden und die Dankbarkeit des Herzens in Gebet und Lied ausgedrückt wird, dann nehmen himmlische Engel diese Bemühungen auf und stimmen mit uns gemeinsam ein in den Lobpreis und den Dank an Gott.

Diese geistlichen Übungen drängen Satans Macht zurück. Sie vertreiben Jammern und Klagen, und so verliert Satan an Boden. Gott lehrt uns, dass wir uns in seinem Haus versammeln sollen, um die Eigenschaften der vollkommenen Liebe zu kultivieren. Das wird die Erdbewohner für die himmlischen Wohnungen tauglich machen, die Christus für alle vorbereitet hat, die ihn lieben. Siehe Johannes 14,2.3; 1.Korinther 2,9. Sie werden Sabbat für Sabbat im Heiligtum zusammenkommen, von einem Neumond zum nächsten (siehe Jesaja 66,23), und noch erhabenere Melodien anstimmen in Dankbarkeit und Lobpreis dem zu Ehren, „der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm“ (Offenbarung 5,13) — und das in alle Ewigkeit.“
Ellen G. White, Christus ist Sieger (2003), S. 250

Seitenspiel/Saiteninstrument.

Es steht geschrieben:

Und sein Bruder hieß Jubal; derselbe wurde der Vater aller Harfen und Flötenspieler. 1.Mose 4:21

Meine Harfe ist zu einem Trauerlied geworden und mein Flötenspiel zu lautem Weinen. Hiob 30:31

Darum will auch ich dir danken mit Saitenspiel, will deine Treue, o mein Elohym, besingen, dir auf der Harfe spielen, du Heiliger Israels! Psalm 71:22

Sie sollen seinen Namen loben im Reigen, mit Pauken und Harfen ihm spielen! Psalm 149:3

Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saitenspiel und Flöte! Psalm 150:4

JHWH! Dafür, daß du mich gerettet hast, wollen wir alle Tage unsres Lebens im Hause JHWHs unser Saitenspiel erklingen lassen! Jesaja 38:20

so daß ihr zueinander in Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern sprecht und dem Herrn in eueren Herzen singt und zum Saitenspiel lobsingt, Epheser 5:19

Leidet jemand unter euch Übles, so bete er. Ist jemand guten Mutes, so spiele er auf Saiten. Jakobus 5:13

Zu den Saiteninstrumenten zählen nicht nur die Harfe, sondern auch die Gitarre, Geige, Cello usw.

Trompete.

Es steht geschrieben:

 Und JHWH redete zu Mose und sprach: Mache dir zwei Trompeten; von getriebenem Silber sollst du sie machen, daß du sie brauchest, die Gemeinde zusammenzurufen und wenn das Heer aufbrechen soll. 4.Mose 10:1-2

Solches Blasen aber mit den Trompeten soll den Söhnen Aarons, des Priesters, obliegen; und das soll euer Gebrauch sein bei euren Nachkommen ewiglich. 4.Mose 10:8

Aber an euren Freudentagen, es sei an euren Festen oder an euren Neumonden, sollt ihr in die Trompeten stoßen über euren Brandopfern und euren Dankopfern, daß euer vor eurem Elohym gedacht werde; ich, JHWH, bin euer Elohym. 4.Mose 10:10

David aber und ganz Israel spielten vor Elohym her mit aller Macht, mit Liedern und Harfen, mit Psaltern und Handpauken, mit Zimbeln und Trompeten. 1.Chronik 13:8

Posaune.

Es steht geschrieben:

Als nun der dritte Tag kam und es noch frühe war, erhob sich ein Donnern und Blitzen und eine dicke Wolke auf dem Berg und der Ton einer sehr starken Posaune. Da erschrak das ganze Volk, das im Lager war. 2.Mose 19:16

Da sollst du den Schall der Posaune ertönen lassen am zehnten Tage des siebenten Monats; am Tage der Versöhnung sollt ihr den Schall durch euer ganzes Land ergehen lassen. 3.Mose 25:9

Und sieben Priester sollen sieben Jubeljahrsposaunen vor der Lade tragen; und am siebenten Tage sollt ihr siebenmal um die Stadt ziehen, und die Priester sollen die Posaunen blasen. Josua 6:4

Als Josua solches zum Volk gesagt hatte, zogen die sieben Priester, welche die sieben Jubeljahrsposaunen vor JHWH hertrugen, und bliesen die Posaunen, und die Lade des Bundes folgte ihnen nach. Und die Gerüsteten schritten vor den Priestern her, welche die Posaunen bliesen, und die Nachhut folgte der Lade nach, und sie bliesen beständig die Posaunen. Josua 6:8-9

Und die sieben Engel, welche die sieben Posaunen hatten, machten sich bereit zu posaunen. Offenbarung 8:6

Horn.

Es steht geschrieben:

… Wenn aber das Horn ertönt, so sollen sie zum Berge kommen. 2.Mose 19:13

Und wenn man das Horn des Jubeljahres bläst und ihr den Ton der Posaune hört, so soll das ganze Volk ein großes Feldgeschrei erheben; so werden die Stadtmauern in sich zusammenstürzen, und das Volk soll sie ersteigen, ein jeder stracks vor sich hin! Josua 6:5

Stoßet nur ins Horn und rüstet alles zu, es wird doch niemand in die Schlacht ziehen; denn mein Zorn kommt über ihren ganzen Haufen. Hesekiel 7:14

Psalter.

Es steht geschrieben:

Darnach wirst du auf den Hügel Elohyms kommen, wo der Philisterposten steht; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Psalter und Handpauken und Flöten und Harfen, und sie werden weissagen. 1.Samuel 10:5

David aber und ganz Israel spielten vor Elohym her mit aller Macht, mit Liedern und Harfen, mit Psaltern und Handpauken, mit Zimbeln und Trompeten. 1.Chronik 13:8

Also brachte ganz Israel die Bundeslade JHWHs hinauf mit Jauchzen, Posaunen, Trompeten und Zimbeln; sie spielten laut mit Psaltern und Harfen. 1.Chronik 15:28

Preiset JHWH mit der Harfe, spielet ihm auf dem zehnsaitigen Psalter; Psalm 33:2

Flöte.

Es steht geschrieben:

Und sein Bruder hieß Jubal; derselbe wurde der Vater aller Harfen und Flötenspieler. 1.Mose 4:21

Darnach wirst du auf den Hügel Elohyms kommen, wo der Philisterposten steht; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Psalter und Handpauken und Flöten und Harfen, und sie werden weissagen. 1.Samuel 10:5

Und alles Volk zog hinter ihm herauf, und das Volk blies auf Flöten und war sehr fröhlich, so daß die Erde von ihrem Geschrei erzitterte. 1.Könige 1:40

Meine Harfe ist zu einem Trauerlied geworden und mein Flötenspiel zu lautem Weinen. Hiob 30:31

Dem Vorsänger. Mit Flötenspiel. Ein Psalm Davids. Vernimm, o JHWH, mein Reden, merke auf mein Seufzen! Psalm 5:1

Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saitenspiel und Flöte! Psalm 150:4

Schellen (Glöckchen).

Es steht geschrieben:

Und unten, an seinem Saum, sollst du Granatäpfel machen aus Stoffen von blauem und rotem Purpur und Karmesinfarbe, ringsum, und goldene Schellen zwischen dieselben, auch ringsum, daß eine goldene Schelle sei, darnach ein Granatapfel, und wieder eine goldene Schelle, darnach ein Granatapfel, ringsum an dem Saum des Rocks. 2.Mose 28:33

Und machten Schellen von reinem Gold; die taten sie zwischen die Granatäpfel ringsum an den Saum des Rockes, 2.Mose 39:25

Und David und das ganze Haus Israel spielten vor JHWH mit aller Macht zum Gesang mit Harfen, mit Lauten, mit Handpauken, mit Schellen und mit Zimbeln. 2.Samuel 6:5

Zimbel.

Es steht geschrieben:

Und David und das ganze Haus Israel spielten vor JHWH mit aller Macht zum Gesang mit Harfen, mit Lauten, mit Handpauken, mit Schellen und mit Zimbeln. 2.Samuel 6:5

David aber und ganz Israel spielten vor Elohym her mit aller Macht, mit Liedern und Harfen, mit Psaltern und Handpauken, mit Zimbeln und Trompeten. 1.Chronik 13:8

Also brachte ganz Israel die Bundeslade JHWHs hinauf mit Jauchzen, Posaunen, Trompeten und Zimbeln; sie spielten laut mit Psaltern und Harfen. 1.Chronik 15:28

Lobet ihn mit hellen Zimbeln, lobet ihn mit lauten Zimbeln! Psalm 150:5

Pauken/Timpani.

Es steht geschrieben:

Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm die Handpauke in ihre Hand, und alle Weiber folgten ihr nach mit Handpauken und im Reigen. 2.Mose 15:20

Darnach wirst du auf den Hügel Elohyms kommen, wo der Philisterposten steht; und wenn du daselbst in die Stadt kommst, wird dir eine Schar Propheten begegnen, die von der Höhe herabkommen, und vor ihnen her Psalter und Handpauken und Flöten und Harfen, und sie werden weissagen. 1.Samuel 10:5

Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saitenspiel und Flöte! Psalm 150:4

Sie sollen seinen Namen loben im Reigen, mit Pauken und Harfen ihm spielen! Psalm 149:3

Zur Handpauke gehört auch z. B. das Tamburin.

Reigen.

Reigen bedeutet ein vom Gesang begleiteter Rundtanz oder Tanz im Kreis.

Es steht geschrieben:

Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm die Handpauke in ihre Hand, und alle Weiber folgten ihr nach mit Handpauken und im Reigen. 2.Mose 15:20

Ist er nicht derselbe David, von dem sie beim Reigen sangen und sprachen: Saul hat seine Tausend erschlagen, David aber seine Zehntausend! 1.Samuel 29:5

Sie sollen seinen Namen loben im Reigen, mit Pauken und Harfen ihm spielen! Psalm 149:3

Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saitenspiel und Flöte! Psalm 150:4

Ich will dich wiederum bauen, und du sollst gebaut werden, du Jungfrau Israel; wiederum sollst du dich mit deinen Handpauken schmücken und ausziehen in lustigem Reigen. Jeremia 31:4

Alsdann wird die Jungfrau sich mit Reigentanz erfreuen, auch Jünglinge und Greise miteinander; und ich will ihre Traurigkeit in Freude verwandeln und sie trösten und erfreuen nach ihrem Schmerz. Jeremia 31:13

Musik zum Bösen verwendet!

Wenn man Musik zum Guten verwendet, wird sie zum Segen. Verwendet man jedoch Musik zum Bösen, wird sie zum Fluch. Das lehrt uns die heilige Schrift zur Genüge.

Es steht geschrieben:

An Harfe und Leier, Pauke, Flöte und Wein ergötzen sie sich, aber das Tun JHWHs betrachten sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie nicht! Jesaja 5:12

Die Prophetin Gottes schrieb Folgendes:

Bei Verwendung zum Guten ist Musik ein Segen; leider wird sie oft zum erfolgreichsten Mittel Satans und zu seinem Seelenfänger gemacht. Bei solchem Mißbrauch verführt sie zu Hochmut, Eitelkeit und zum Laster. Wenn sie an die Stelle von Frömmigkeit und Gebet gesetzt wird, wird sie zum furchtbaren Fluch.
Ellen G. White, Ruf an die Jugend (1952), S. 287

Der König Nebukadnezar nutze Musik zum Bösen!

Der König Nebukadnezar nutze Musik für seinen Götzendienst, also zum Bösen.

Es steht geschrieben:

König Nebukadnezar machte ein goldenes Standbild, sechzig Ellen hoch und sechs Ellen breit, das ließ er in der Ebene Dura, in der Landschaft Babel aufstellen. Und der König Nebukadnezar lies versammeln die Satrapen, Statthalter und Landpfleger, die Oberrichter, Schatzmeister, Räte und Richter samt allen Bezirksvorstehern, daß sie kämen zur Einweihung des Bildes, welches der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen.

Sobald nun die Satrapen, Statthalter und Landpfleger, die Oberrichter, Schatzmeister, Räte und Richter samt allen Bezirksvorstehern zur Einweihung des Bildes versammelt waren und vor dem Bilde standen, welches der König Nebukadnezar hatte aufrichten lassen, rief der Herold mit gewaltiger Stimme: Das laßt euch gesagt sein, ihr Völker, Stämme und Zungen: Sobald ihr den Klang der Hörner, Flöten, Zithern, Harfen, Psalter, Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, welches der König Nebukadnezar aufgestellt hat.

Wer aber nicht niederfällt und anbetet, der soll augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden! Darum fielen zur bestimmten Zeit, als alle Völker den Ton der Hörner, Flöten, Zithern, Harfen und Psalter und aller Arten von Musik hörten, alle Völker, Stämme und Zungen nieder und beteten das goldene Bild an, welches der König Nebukadnezar aufgerichtet hatte. Infolgedessen traten zur selben Stunde etliche chaldäische Männer herzu und verklagten die Juden.

Sie hoben an und sprachen zum König Nebukadnezar: O König, lebe ewiglich! Du hast, o König, Befehl gegeben, daß jedermann, der den Ton der Hörner, Flöten, Zithern, Harfen, Psalter und Sackpfeifen und aller Arten von Musik hört, niederfallen und das goldene Bild anbeten soll; wer aber nicht niederfalle und anbete, der solle in den glühenden Feuerofen geworfen werden.

Nun sind da jüdische Männer, welche du mit der Verwaltung der Landschaft Babel betraut hast, Sadrach, Mesach und Abednego. Die achten nicht auf dein königliches Gebot, dienen deinen Göttern nicht und beten das goldene Bild nicht an, das du aufgerichtet hast! Da befahl Nebukadnezar mit grimmigem Zorn, daß man Sadrach, Mesach und Abednego kommen lasse. Sogleich wurden jene Männer vor den König gebracht.

Nebukadnezar hob an und sprach zu ihnen: Habt ihr, Sadrach, Mesach und Abednego, vorsätzlich meinem Gott nicht gedient und das goldene Bild nicht angebetet, das ich habe aufrichten lassen? Seid ihr jetzt bereit, sobald ihr den Schall der Hörner, Flöten, Zithern, Harfen, Psalter und Sackpfeifen und aller Arten von Musik hören werdet, niederzufallen und das Bild anzubeten, das ich gemacht habe? Wenn nicht, so sollt ihr augenblicklich in den glühenden Feuerofen geworfen werden! Und welcher Gott wird euch aus meiner Hand erretten? Daniel 3:1-15

Nebukadnezars goldenes Bildnis.

Die Prophetin Gottes erhielt diesbezüglich Folgendes:

„Aus den Schätzen, die er als Kriegsbeute heimgebracht hatte, ließ er ein goldenes Bild machen, jenem ähnlich, das er im Traum gesehen hatte. Das ließ er in der Ebene von Dura aufstellen und befahl dann unter Androhung der Todesstrafe allen Würdenträgern und allen Bewohnern, es anzubeten. Dieses Standbild, über dreißig Meter hoch und etwa drei Meter breit, war für das abgöttische Volk ein höchst eindrucksvoller und majestätischer Anblick. Ein Erlaß forderte alle Beamten des Reiches auf, sich zur Einweihung des Standbildes einzufinden und beim ersten Ton der Musikinstrumente niederzufallen und es anzubeten. Wer diese Anbetung verweigerte, sollte ohne Verzug in einen glühenden Feuerofen geworfen werden.“
Ellen G. White, Biblische Heiligung (1973), S. 27

Die Hure Babylon benutzt Musik zum Bösen!

Wie der König Nebukadnezar, so nutzt auch die Hure Babylon Musik zum Bösen, um Menschen zu verzaubern, zum Götzendienst zu verführen und unter der Sünde zu halten.

Es steht geschrieben:

Darnach sah ich einen andern Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Gewalt, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Und er rief mit mächtiger Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel geworden. Denn von dem Wein ihrer grimmigen Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Wollust reich geworden.

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Elohym hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Vergeltet ihr, wie auch sie euch vergolten hat, und gebet ihr das Zwiefache nach ihren Werken; in den Becher, welchen sie euch eingeschenkt hat, schenket ihr doppelt ein! In dem Maße, wie sie sich selbst verherrlichte und Wollust trieb, gebet ihr nun Pein und Leid! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen.

Darum werden an einem Tage ihre Plagen kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Elohym, JHWH, der sie richtet. Und es werden sie beweinen und sich ihretwegen an die Brust schlagen die Könige der Erde, die mit ihr Unzucht und Wollust getrieben haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen, und werden von ferne stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du gewaltige Stadt; denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft, die Ware von Gold und Silber und Edelsteinen und Perlen und feiner Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei Tujaholz und allerlei Elfenbeingeräte und allerlei Geräte vom köstlichsten Holz und von Erz und Eisen und Marmor, und Zimmet und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Semmelmehl und Weizen und Lasttiere und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen der Menschen. Und die Früchte, woran deine Seele Lust hatte, sind dir entschwunden, und aller Glanz und Flitter ist dir verloren gegangen, und man wird ihn nicht mehr finden. Die Verkäufer dieser Waren, die von ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual von ferne stehen; sie werden weinen und trauern und sagen: Wehe, wehe! die große Stadt, die bekleidet war mit feiner Leinwand und Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen! denn in einer Stunde wurde dieser so große Reichtum verwüstet! Und jeder Steuermann und jeder, der nach irgend einem Orte fährt, und die Schiffer, und alle, die auf dem Meere tätig sind, standen von ferne und riefen, als sie den Rauch ihres Brandes sahen: Wer war dieser großen Stadt gleich? Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd: Wehe, wehe! die große Stadt, durch deren Wohlstand alle reich wurden, die Schiffe auf dem Meere hatten! denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden!

Seid fröhlich über sie, du Himmel und ihr Heiligen und Apostel und Propheten; denn Elohym hat euch an ihr gerächt! Und ein starker Engel hob einen Stein auf, gleich einem großen Mühlstein, und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die große Stadt, mit einem Wurf hingeschleudert und nicht mehr gefunden werden! Und die Stimme der Harfenspieler und Sänger und Flötenspieler und Trompeter soll nicht mehr in dir gehört werden, und kein Künstler irgend einer Kunst wird mehr in dir gefunden werden, und die Stimme der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden; und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen und die Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde, und durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt; und in ihr wurde das Blut der Propheten und Heiligen gefunden und aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind. Offenbarung 18:1-24

Musik nach Satans Willen.

Musik nach Satans Willen ist das genaue Gegenteil von Gottes Willen und Wohlgefallen.

Musik zum Selbstruhm ist von Satan!

„Welchen Gegensatz bildet die heutige Musik dazu! Wie viele benutzen diese Gabe zum Selbstruhm, statt Gott damit zu verherrlichen! Die Vorliebe für eine gewisse Musik verleitet manchen Unbesonnenen dazu, Vergnügungen von Weltmenschen mitzumachen, die Gott seinen Kindern untersagt hat. So wird das, was bei rechtem Gebrauch segensreich sein könnte, eines der erfolgreichsten Mittel Satans, die Gedanken von der Pflicht und von der Besinnung auf ewige Dinge abzulenken.“
Ellen G. White, Patriarchen und Propheten (1999), S. 578

Satan machte die Musik zum Götzen!

„Um ein gewisses Haus lagern sich Engel. Die Jugend ist dort versammelt; es ertönt Musik vieler Stimmen und Instrumente. Wohl haben sich dort Christen versammelt; aber was ist zu hören? Gesang, frivole Lieder kann man hören, die in einen Tanzsaal passen. Bedenkt, heilige Engel ziehen ihr Licht zurück, und tiefes Dunkel wird sich in diesem Hause ausbreiten. Die Engel wenden sich ab. Trauer ist auf ihrem Antlitz. Und seht, sie weinen. Dies beobachtete ich wiederholt im Gesicht; ich sah es mehrmals in den Reihen der Sabbathalter, besonders in —. Musik füllte die Stunden aus, in denen gebetet werden sollte. Musik wurde zum Götzen, dem viele bekenntliche Sabbathalter in häuslichen Veranstaltungen dienen. Satan ist durchaus kein Gegner der Musik, wenn er sie als Mittel gebrauchen und durch sie Zugang zu den jugendlichen Seelen gewinnen kann. Alles dient seinen Zwecken, wenn der Geist von Gott abgewandt wird und die Zeit, die zum geistlichen Dienst bestimmt ist, von ihm in Anspruch genommen werden kann. Er wirkt durch die Mittel, die den stärksten Einfluß ausüben und zahlreiche Seelen in angenehme Betörung versetzen, die sie unter seine Macht zwingt. Bei Verwendung zum Guten ist Musik ein Segen; leider wird sie oft zum erfolgreichsten Mittel Satans und zu seinem Seelenfänger gemacht. Bei solchem Mißbrauch verführt sie zu Hochmut, Eitelkeit und zum Laster. Wenn sie an die Stelle von Frömmigkeit und Gebet gesetzt wird, wird sie zum furchtbaren Fluch. Junge Menschen versammeln sich zum Gesang, und, obwohl sie bekenntliche Christen sind, machen sie häufig ihrem Herrn Unehre und schänden ihren Glauben durch leichtfertige Unterhaltung und durch die Auswahl ihrer Musik. Geistliche Musik entspricht nicht ihrem Geschmack. Ich wurde auf die reine Lehre des Wortes Gottes hingewiesen, die sie unbeachtet gelassen hatten. Im Gericht werden alle diese von Gott eingegebenen Worte diejenigen verdammen, die sie in den Wind geschlagen haben.“
Ellen G. White, Ruf an die Jugend (1952), S. 287

Lärmerfülltes Tollhaus, ekstatische Auswüchse, Geschrei mit Trommeln, Musik und Tanz kommen von Satan!

„Solche Vorfälle wie in Indiana werden sich am Ende der Gnadenzeit wiederholen. In manchen Gemeinden werden alle Hemmungen fallen, und die Gottesdienste werden geprägt sein von fanatischem Geschrei, primitiver Musik und ekstatischen Bewegungen. Selbst sonst vernünftige Menschen werden so durcheinander sein, daß sie zu keiner sachgerechten Entscheidung mehr fähig sind. Und das alles wird dem Wirken des Heiligen Geistes zugeschrieben.

Der Heilige Geist offenbart sich niemals durch Manifestationen, die an ein lärmerfülltes Tollhaus erinnern. Nur Satan kann daran Interesse haben, so etwas zu inszenieren, um die Wahrheit von vornherein in Mißkredit zu bringen.

Wenn die Musik dazu mißbraucht wird, Wegbereiter für ekstatische Auswüchse zu sein — wie das auf einigen Zeltversammlungen geschehen ist —, dann würde ich lieber ganz auf sie verzichten. Gottes Heilsbotschaft braucht derartige Mittel nicht, um Menschen zu Christus zu führen. Im Gegenteil: Sie schaden mehr, als daß sie nützen. Wir sollten uns hüten, Dinge, die Satan in Szene setzt, als vom Heiligen Geist gewirkt anzunehmen, nur weil sie im schillernd-frommen Gewand daherkommen. Von solchen Veranstaltungen geht kein Segen aus. Wer an solch spektakulären „Erweckungs“ Versammlungen teilnimmt, setzt sich Einflüssen aus, die von der Wahrheit wegführen und biblische Grundsätze über Bord werfen. Zu Gottesdiensten dieser Art kann man nicht ermutigen, weil sie die geistliche Kraft nicht stärken, sondern aushöhlen.“
Ellen G. White, Für die Gemeinde geschrieben – Band 2 (1992), S. 39

Satan macht Musik zu einem Fallstrick!

„Solche Dinge, die es schon in der Vergangenheit gegeben hat, werden auch in der Zukunft wieder auftreten. Satan wird Musik zu einem Fallstrick machen durch die Art und Weise, wie man mit ihr umgeht. Für die Gemeinde geschrieben II, 37; Selected Messages II, 36.38 (1900).

Wir sollten diesen seltsamen Phänomenen keinen Raum geben, denn sie machen unempfänglich für das echte Wirken des Heiligen Geistes. Gott erwartet keine frommen Sensationen, sondern besonnenes und schlichtes Verhalten. Für die Gemeinde geschrieben II, 43; Selected Messages II, 42 (1908).“
Ellen G. White, Christus kommt bald (1996), S. 131

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