Botschaft an das Volk Gottes – Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 36.
244. Die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung 36.
So spreche ich, das Lamm Elohyms, der göttliche Lehrmeister, der edle Hirte meiner Herde, Jesus, der von meinem Vater gesandte Christus.
Ein auf den Felsen gebautes Haus kann durch den Wein der Unzucht nicht fallen!
Satan, du sagtest über unser gesandtes Haus: Egal, was ich tue, wendet sich gegen mich. Ich kann machen, was ich will und bekomme ihn nicht zu Fall. Ich habe ihm alles, was ich habe, angeboten, aber er will nichts davon haben. Ich habe ihn so oft versucht, ihn aber von Gott nicht trennen können. Ich vergifte ihn, aber Elohym wirkt trotzdem so mächtig durch ihn.
Ich, Jesus, das Lamm Elohyms, aber sage dir: Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet. Und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, da fiel es, und sein Fall war groß.
So wie keiner, der aus Gott geboren ist, da sein Same in ihm bleibt, nicht sündigen kann, da er keinem törichten Manne gleicht, so kann auch kein Haus fallen, das auf den Felsen gebaut und darum mit einem klugen Manne zu vergleichen ist, wenn ein Stein an dieses stößt.
Mein gesandtes Haus ist auf mir, dem von meinem Vater gezeugten Felsen erbaut, damit dein Wein der Unzucht meinen neuen Schlauch voll des süßen himmlischen Traubensaftes nicht zerreißen kann. Hast du nicht gelesen, was ich sagte und die Schrift sagt?: Man fasst auch nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißen die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Schläuche kommen um; sondern man fasst neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.
Mein Vater und ich wirken durch unseren Freund. So beweisen wir dir, Satan, dass es unsere wirkende Macht, Kraft und Weisheit ist, wir mit ihm sind und dieses Opfer bringen, um uns einen zweiten Zeugen gegen dich zu bereiten; um dem ganzen Universum deine wahren Absichten, Pläne und deinen wahren Charakter zu offenbaren. Durch unser Opfer wird dem ganzen Universum offenbart, warum mein Vater meine Natur auf Erden vor dir und durch deinen Hinauswurf auch die seiner Heiligen bewahrte. Durch unseren Schlauch offenbaren wir dir: Du versuchst meinen Vater, mich und unseren Boten mit deinem Wein der Unzucht so oft trunken zu machen, doch wir sind mächtiger als du. Vater und ich wirken trotzdem durch ihn, entlarven und stellen dich und deine Werke bloß. Du kannst unseren gesandten Schlauch mit deinem Wein der Unzucht nicht füllen, weil er schon voll des himmlischen süßen Traubensaftes ist. Dein Wein kann die himmlische Regierung nicht betäuben oder voneinander trennen. Allein deine fortwährenden Forderungen unseres Boten, obwohl dir die Folgen bekannt sind, oder deine Anmaßung und Meinung: Du könntest unseren gesandten Schlauch, der auf dem edlen Felsen erbaut ist, mit deinem Wein der Unzucht betäuben, ermorden und unser letztes Werk vereiteln; bestätigen deine eigene Trunkenheit, Anmaßung, Blindheit und gerechte Verurteilung. Mein Vater erfüllt durch die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung das Wort: JHWH schelte dich, du Satan; ja, JHWH schelte dich, er, der Jerusalem erwählt hat!; und befähigt seine zwei Zeugen, das gerechte Strafmaß hinter deinem Namen niederzuschreiben. Der himmlische Traubensaft erhielt dich, den neuen Schlauch, doch dein neuer Wein zerriss und verschüttete dich auf Erden, einen alten Schlauch; darum bliebest du nicht erhalten.
Mein Vater und ich sandten unseren Freund nicht auf die Erde, um zu fallen, sondern um deine Herrschaft, dein Herz und deine Werke nachzuempfinden, dich zu entlarven, bloßzustellen, dich und deine Vorhaben vor dem ganzen Universum zu überführen, dich vor den Königen zum Schauspiel und vor den Augen aller, die dich sahen und sehen zur Asche zu machen; um deine sowie des dritten Teils der Sterne gerechte Verurteilung ewiglich zu bezeugen, damit alle, die dich im ganzen Universum kannten, sich über dich entsetzen; und du, der ein Gesalbter und schützender Cherub war, zum Schrecken wirst und für immer dahin bist!
Der Wein der Unzucht verunreinigt alle Völker der Erde!
Die Schrift sagt: und an ihrer Stirne einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.
Des Menschen Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. Des Menschen Mund ist voller Heuchelei und ekelerregender Ausdünstungen, sein Wein der Unzucht, seine geistlichen Lehren, Lehrbücher, schulischen Lehren, seine weltlichen Wissenschaften, Evolutionstheorie, selbstgeschriebene Geschichte, Filme, Bücher, Romane und sonstige Medien, seine Feste wie Weihnachten, Ostern, Opferfeste und dergleichen viele, die ihn tagtäglich verunreinigen. Der irdische Mensch ist dreist, anmaßend, hochmütig, beleidigend, überzeugt und stolz, ohne zu erkennen, dass er tagtäglich Böses tut und sich durch seine Worte und Menschengebote verunreinigt. Tagtäglich begeht er Sünde und wandelt trotzdem überzeugend den breiten Weg weiter, in der Meinung Gutes zu tun. Satan ergötzt sich freudig darüber und das Himmelreich weint.
Sie sprechen Worte aus, die sie verunreinigen. Sie wissen nicht, was sie tun! Ich sagte und die Schrift sagt: Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Nicht das, was zum Munde eingeht, verunreinigt den Menschen; sondern was aus dem Munde herauskommt, das verunreinigt den Menschen. Was aus dem Munde herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. Das ist’s, was den Menschen verunreinigt. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatze des Herzens Gutes hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatze Böses hervor. Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tage des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden.
Zu dem Wein der Unzucht der Hure Babylon gehört nicht nur die geistliche Lehre, sondern all ihre Gräuel, also alle Gräuel Satans. Also auch all die Gifte namens Macht, Reichtum, Idole, Götzen, Lebens-, Nahrungs- und Genussmittel, Tabakerzeugnisse, Medikamente, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Kaffee, Drogen, weltliche Glaubensrichtungen und dergleichen viele. Was ist Unzucht? Meinem Vater mit anderen Göttern – dazu gehört alles, das der Mensch mehr liebt, als meinen Vater – fremdgehen, durch Sünde die Ehe brechen! Die Hure Babylon ist die Mutter aller Gräuel, also bringt sie all die Gräuel in diese Welt, sie gibt sich nur als eine Heilige öffentlich aus, um nicht, wie ihr Vater, der Teufel, aufzufallen. Beide halten sich bedeckt, damit der Mensch ja nichts über sie erfährt, obwohl sie ständig ihre wahren Früchte offenbaren, von Blinden aber nicht wahrgenommen werden. Sie gleichen getünchten Gräbern, welche auswendig zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und allen Unrats sind! Seit mein Vater und ich uns offenbarten, werden beide entlarvt und bloßgestellt. Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, und nichts geschieht so heimlich, dass es nicht an den Tag käme.
Die Welt trägt den Stempel Satans, und da der Mensch diesen liebt, kann er den heiligen Stempel seines Schöpfers nicht erkennen. Wer über die Täuschungsversuche Satans ein klares Unterscheidungsvermögen erfahren und behalten will, muss sich meinem Vater und mir unterstellen und seine Gelüste unter die Herrschaft von Vernunft und Gewissen bringen und von mir lernen. Nur sittliches und geistesstarkes Handeln trägt zur Vervollkommnung meines edlen Charakters in dir bei. Geistige Kraft oder sittliche Schwäche haben einen sehr starken Einfluss auf deine Brauchbarkeit in dieser Welt und auf deine Erlösung.
Das Dasein des Menschen als geistiger Zwerg wurde in dieser Welt zu einem vorherrschenden Übel und sogar zu einer edlen und weisen Tat erklärt. Satan versteht es sehr gut, die Sünde durch einen falschen Schein, mit dem er sie umgibt, anziehend zu machen. Verlockende Lügen und Täuschungen in schmeichelnde Kleider gehüllt finden weltweit Gehör und erfreuen sich großer Beliebtheit. Er freut sich sehr stark, wenn er die Welt mit seinen Glaubensrichtungen, Meinungen, Menschengeboten, Sitten, Gebräuchen unter seiner Macht halten kann und der Mensch sich von seinen verderblichen Begierden, Trieben, Gelüsten, Leidenschaften und seinem Unglauben beherrschen lässt.
Die Schrift sagt: Ein Edelmann zog in ein fernes Land, um sich die Königswürde zu holen und alsdann wiederzukommen. Da rief er zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Talente und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme! Seine Bürger aber hassten ihn und schickten ihm eine Gesandtschaft nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns König werde! Und es begab sich, als er wiederkam, nachdem er die Königswürde empfangen, da ließ er die Knechte, denen er die Talente gegeben hatte, vor sich rufen, um zu erfahren, was ein jeder erhandelt habe. Da kam der erste und sprach: Herr, deine Talente haben zehn Talente dazugewonnen! Und er sprach zu ihm: Recht so, du braver Knecht! Weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte! Und der zweite kam und sprach: Herr, deine Talente haben fünf Talente erworben! Er sprach auch zu diesem: Und du sollst über fünf Städte gesetzt sein! Und ein anderer kam und sprach: Herr, siehe, hier ist dein Talent, welches ich im Schweißtuch aufbewahrt habe! Denn ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mann bist; du nimmst, was du nicht hingelegt, und erntest, was du nicht gesät hast. Da sprach er zu ihm: Aus deinem Munde will ich dich richten, du böser Knecht! Wusstest du, dass ich ein strenger Mann bin, dass ich nehme, was ich nicht hingelegt, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du denn mein Talent nicht auf der Bank angelegt, so dass ich es bei meiner Ankunft mit Zinsen hätte einziehen können? Und zu den Umstehenden sprach er: Nehmet ihm das Talent und gebet es dem, der die zehn Talente hat! Da sagten sie zu ihm: Herr, er hat schon zehn Talente! Ich sage euch: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
Der Mensch der Erde geht hin und vergräbt die ihm anvertrauten Talente und Gaben seines Herrn in der Erde und meint so von seiner Pflicht befreit zu sein. Doch das Gleichnis offenbart ihm seinen Irrtum!
Geistliche Gaben und Fähigkeiten gehen verloren, wenn sie nicht genutzt werden und es ist Satans Absicht, dass sie nicht zu Ehren des Gebers eingesetzt werden und verkümmern. Der ganze Himmel ist daran beteiligt, ein Volk für meine Wiederkunft vorzubereiten. Ein fauler Mensch ist ein bedauernswertes Geschöpf, denn er sollte ein fleißiger Arbeiter im Weinberg meines Vaters sein. Aber welch eine Entschuldigung will er vorbringen, um die Vergrabung seiner Talente und seine Faulheit im Erlösungswerk zu erklären, dass mich, das Lamm Elohyms, das Leben kostete?
Schaue die Natur an: In der Nacht verschließen sich die Pflanzen des Feldes vor der Finsternis. Sobald die Sonne aufgeht, öffnen sie sich, kehren sich stets der Sonne zu und folgen ihr den ganzen Tag. Täten sie das nicht, müssten sie verkümmern oder wären zumindest im Wachstum behindert. Für dich heißt das: Möchtest du geistlich wachsen, musst du dich der Finsternis verschließen und mir, Christus, der Sonne der Gerechtigkeit, wie die Pflanze des Feldes öffnen, zuwenden und folgen, denn wer in mir bleibt und ich in ihm bleibe, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Diese Welt wird von der Finsternis beherrscht, weshalb die Blumen des Feldes verschlossen sind und sich der Sonne der Gerechtigkeit im Kleinen nicht öffnen wollen. Darum hat sich die Sonne der Gerechtigkeit für die bevorstehende letzte Gnadenzeit angekündigt, um im Großen in diese Welt zu kommen, damit die verschlossenen Blumen des Feldes sich für sie öffnen, ihr zuwenden und folgen.
Wer sich selbst oder seine Nächsten zum Maßstab macht, tut, wie und was andere tun, in der Jagd nach Ehre, Macht, Bereicherung, Gewinn, Karriere oder Anerkennung aufgeht, nichts Höheres anstrebt und sich mit den Fehlern und Verkehrtheiten anderer entschuldigt, ernährt sich von leeren Schalen, wird geistlich verkümmern und ein geistlicher Zwerg bleiben, solange er Satan durch Hegen seiner ungeheiligten Gefühle Freude bereitet. Das sollte dir eine Warnung sein, deine Selbstsucht, deinen Geiz und Stolz zu nähren, die schließlich die Liebe zu meinem Vater und mir zerstören und dich, die Seele, verderben.
Der irdische Mensch macht wegen seiner liebgewonnenen Irrlehren, die er wie das Koalakindlein seine Mutter festhält, keinen Fortschritt in der Erkenntnis und wahrer Heiligkeit, deshalb ist er in geistlicher Hinsicht ein Zwerg oder eine verdorrte Beere. Anstatt zur Vollkommenheit zu schreiten, geht er rückwärts in die Dunkelheit und Knechtschaft Ägyptens und degeneriert, weil seine Sinne nicht auf Gottseligkeit und wahre Heiligkeit, sondern Sünde, Gesetzlosigkeit und Scheinheiligkeit gerichtet sind, sein Herz nicht vom lebendigen Wasser belebt, sondern vom Wein der Unzucht vergiftet ist.
Die Menschen der Erde haben es versäumt, den Forderungen meines Vaters nachzukommen. Sie sind in einen kalten, leblosen geistlichen Zustand verfallen, weil sie untreue und rebellische Knechte sind. Die Liebe zur Welt hat ihre Herzen so erfüllt, dass sie entweder Hass an himmlischen Dingen gewonnen oder ihre Freude an himmlischen Dingen verloren haben oder keine Freude an himmlischen Dingen gewinnen können, weshalb sie in geistlicher Erkenntnis zu verdorrten Beeren geworden sind.
Es missfällt meinem Vater, wenn seine geliebten Geschöpfe betreffs seines Willens unwissend bleiben und Zwerge oder verdorrte Beeren in geistlichem Verständnis sind, aber klug in weltlicher Weisheit, Erkenntnis und Ausübung ihrer liebgewonnenen Sünden. Ihr geistlichen Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Elohym, meinen Vater, ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde meines Elohyms!
Es missfällt meinem Vater, dass ihr entweder überhaupt nicht, so wenig oder am falschen Gottesdienst interessiert seid. Ich habe gesagt und es steht in der Schrift geschrieben: Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Ihr solltet nach dem Reich Gottes, nicht nach dem Reich Satans trachten; und aktiv an der himmlischen und nicht an der dämonischen Mitarbeit interessiert sein, eure Gaben und Fähigkeiten pflegen und vermehren, eure eigenen Seelen in der Liebe Gottes gründen und bewahren und für eure Nächsten zum Segen statt zum Fluch werden. In dieser Angelegenheit stellt mein Vater Ansprüche an euch, die ihr nicht auf die leichte Schulter nehmen dürft. Ihr müsst entweder in der Gnade wachsen, oder ihr werdet in geistlichen Dingen zwergenhaft, verkümmern, verdorren und euch selbst das eine von euch vergrabene Talent entnommen werden. Es ist nicht nur euer Vorrecht, sondern eure Pflicht, nach der Wahrheit zu suchen und für mich Zeugnis abzulegen, weil ich jeden Einzelnen teuer erkauft habe!
Das Wasser der Welt macht durstig, mein lebendiges Wasser jedoch stillt den Durst bis ins ewige Leben!
Warum trinkt der Mensch Wasser? Warum trinkt er während oder nach seiner Trunkenheit Wasser? Warum trinkt der Mensch sein geistliches Wasser, also seine Lehre? Warum trinkt er während oder nach seiner geistlichen Trunkenheit Wasser? Weil er dürstet und ohne seinen Trunk austrocknen würde. Da er überwiegend aus Wasser besteht, muss er seinen Durst stillen, damit es ihn belebt und von seiner Trunkenheit befreit. Die gebotenen geistlichen Wasser der Welt jedoch sind Gift. Sie stillen deinen Durst nur für eine kurze Zeit, aber beleben können sie bis ins ewige Leben nicht.
Die große Hure sitzt an vielen Wassern. Die Wasser, wo die Hure sitzt, sind Völker, Scharen, Nationen und Sprachen. Satans eingesetzte Hure Babylon ist nach seinem Herzen und treibt Unzucht mit den Königen der Erde und mit den Hirten der Wasser; sie, die nicht nach meinem Herzen sind, die weder Kenntnis noch Verstand haben, die meines Vaters Weinberg verwüstet und seinen Acker zertreten und umgraben, und seinen lieblichen Acker zur öden Wüste gemacht haben; haben alle Völker der Erde zu Trunkenen ihres Wassers namens Wein der Unzucht gemacht.
Jeder, der von ihrem Wasser trinkt, wird wie die gefallene Beere verdorren, dürsten bis in den Feuersee, wo alle Zungen verschmachten, denn sie sind ihrer Sünden teilhaftig, darum werden sie von ihren Plagen empfangen. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird ihn zu einer prallen Beere machen, von dem Wasser der Unzucht freimachen und in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt. Will der Mensch ewiges Leben haben, so benötigt er mein lebendiges Wasser, um von dem Wein der Unzucht, der ihn zu einer verdorrten Beere und zum trunkenen Sklaven Satans macht, geistlich wie leiblich zu ernüchtern und frei zu werden.
Meine geliebten heiligen Geschwister, werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Hitze; denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und unser geliebter Elohym wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Wenn der irdische Mensch nur die Gabe seines liebenden Schöpfers und den erkennen würde, der zu ihm spricht: Darum wird aus jedem Leibe, der an mich glaubt, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen; so würde er ihn bitten, und er gäbe ihm lebendiges Wasser! Also sprechen der Geist und die Braut: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.
Ich und meine Freunde haben eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt. Unsere Speise ist die, dass wir den Willen dessen tun, der uns gesandt hat, und sein Werk zu Ende zu bringen. Saget ihr nicht: In wenigen Monaten kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch, hebet eure Augen auf und beschauet die Felder; sie sind schon weiß zur Ernte. Wer erntet, der empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, auf das sich der Sämann und der Schnitter miteinander freuen. Denn hier ist der Spruch wahr: Der eine sät, der andere erntet. Mein Vater und ich werden unsere Boten aussenden zu ernten, woran sie nicht gearbeitet haben; andere haben gearbeitet, und sie werden in ihre Arbeit eintreten.
Darum haben wir – mein Vater und ich – uns der Erde offenbart, euch Botschaften und zum Schluss die letzte geschriebene und lebendige Offenbarung gesandt, um euch die Sonne der Gerechtigkeit und ihr lebendiges Wasser in der bevorstehenden letzten Gnadenzeit lebendig zu präsentieren und anzubieten, und euch durch diese zu ernüchtern und lebendig zu machen. Denn der irdische Mensch ist seiner Lehren geistlich vollkommen trunken, er weiß nicht, was er tut, wer er ist, was mit ihm passiert, wer ihn beeinflusst, beherrscht und versklavt. Der Mensch weiß nicht, dass Satan der größte Influencer der Welt ist und sehr viele Sklaven in allen Bereichen einsetzte, um durch sie das Volk subtil zum Bösen zu beeinflussen und unter der Sünde zu halten.
Ich, das Lamm Elohyms, kam in deine Welt und hinterließ dir schriftlich meine heiligen Fußspuren, um mir nachfolgen und errettet werden zu können. Satan jedoch veränderte meine heiligen Fußspuren und verwischte für das menschliche Auge klug wie die Schlange seine unheiligen Fußspuren, damit du meinst, mir zu folgen, aber nicht erkennst, dass du in Wirklichkeit ihm nachfolgst und deshalb nicht errettet werden kannst.
Die Erde ist voll geistlicher Zwerge und verdorrten Beeren!
Meine himmlischen Boten warten schon lange auf menschliche Werkzeuge, auf Versammlungsglieder, um mit ihnen an dem erforderlichen Werk meines Vaters zusammenzuarbeiten. Sie warten darauf, mit dir zusammenzuarbeiten, aber du nimmst ihre Gegenwart noch nicht einmal wahr. Eure Anstrengungen sind kraftlos. Ihr führt entweder gar keinen und wenn, dann einen falschen, gemächlichen, maßlosen, anmaßenden, lasterhaften oder schwerfälligen Kampf. Ihr seid blind, faul, träge und langsam, weil ihr den Wert des himmlischen Schatzes und der himmlischen Belohnung entweder gar nicht oder so gering achtet. Ihr seid geistliche Zwerge oder verdorrte Beeren, lau oder kalt.
Nicht Hilfestellungen, sondern Schwierigkeiten, Enttäuschungen, Konflikte und Rückschläge verleihen Stärke, Durchhaltevermögen und moralische Kraft und dienen zur Charakterbildung. Zu viele Bequemlichkeiten und Erleichterungen, der Weg des geringsten Widerstandes, das Abnehmen oder Vermeiden von Verantwortung haben Schwächlinge und sittliche Zwerge oder verdorrten Beeren aus solchen gemacht, die verantwortliche Männer und Frauen moralisch und geistlich stark hätten sein sollen. Prüfungen und Hindernisse sind meine bevorzugten Erziehungsmethoden und die von mir geforderten Voraussetzungen für den Erfolg. Glaube, Geduld, himmlische Gesinnung und Vertrauen in deinen weisen, himmlischen Vater, sind die vollkommenen Blumen, die inmitten von Wolken, Enttäuschungen und Trauer ausreifen. Vater stellt alle auf die Probe, die die Wahrheit kennen, um zu sehen, ob sie zuverlässig für ihn kämpfen, wenn sie unter Druck gesetzt werden von den Mächtigen und Gewaltigen, nämlich den Herrn der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, von den bösen Geistern unter dem Himmel.
Auf geistlichem Gebiet geben sich die Namenschristen damit zufrieden, Zwerge und die Gottlosen verdorrte Beeren zu sein. Sie geben sich zufrieden mit ihren liebgewonnenen Erkenntnissen und Lehren. Sie haben keine Lust, als erstes und oberstes Ziel ihres Lebens die Suche nach meinem Reich, dem himmlischen Schatz zu suchen und seiner Gerechtigkeit anzusetzen, deshalb bleibt ihnen das Leben mit meinem Vater und mit mir sowie meine Gerechtigkeit durch Glauben – die jeder meiner wahren Jünger empfängt – ein verborgenes Geheimnis. Sie können es nicht begreifen und meine Gerechtigkeit nicht erhalten. Darum können sie nicht umsonst empfangen und nicht umsonst geben! Sie kennen meinen Vater und mich nicht aufgrund von Erfahrungswissen, sondern von irrenden Erzählungen und Geschichten.
Viele, viel zu viele, warten auf den großen Tag meines Vaters, den großen Tag JHWHs, indem sie nichts tun und jede Art von Verantwortung und Nachfolge selbst unter Leid scheuen. Als Folge davon sind sie geistliche Zwerge und verdorrte Beeren. Als Bäume in meines Vaters Garten behindern und verdunkeln sie mit ihren nutzlosen Ästen nur das Land, auf dem sonst fruchttragende Bäume hätten wachsen können.
Ich lege dir ein Gleichnis vor: Ein Weingärtner pflanzte in seinem Weinberg einen Feigenbaum. Er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. Da sprach er zum Werkmeister: Siehe, ich komme nun schon drei Jahre und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Was hindert er das Land? Der Werkmeister aber antwortete und sprach zum Weingärtner: Herr, lasse ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe. Vielleicht bringt er noch Frucht; wenn nicht, so haue ihn darnach ab!
Meine irdischen Mitarbeiter meiner irdischen Versammlung dienen euch zum Zeugnis meiner Vollmacht, Kraft, Liebe, Gesandtschaft, Früchte, Lehre und der Zusammenarbeit mit dem Himmel. Ich bin der Weinstock, sie sind meine Reben; sie bleiben in mir, darum bleibe ich in ihnen, darum bringen sie viel Frucht; denn getrennt von mir können sie nichts tun. Wenn sie nicht in mir bleiben, so werden sie weggeworfen wie das Rebschoß und verdorren; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen. Wenn sie in mir bleiben und meine Worte in ihnen bleiben, mögen sie bitten, was sie wollen, so wird es ihnen noch während ihres Gebets, wenn Vater will, widerfahren; dass sie auch zur Genüge imstande sind zu bezeugen. Dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr meine Jünger werdet, viel Frucht bringet und ewiglich meine Freunde bleibet.
Solange sich meine wahren Jünger mit der Aufgabe befassen, die Vater ihnen aufgetragen hat, haben sie keine Zeit und Neigung, sich selbst zu verherrlichen. Ebenso finden sie auch keine Zeit zu murren oder zu klagen, weil ihre Neigungen nicht auf irdische, sondern auf himmlische Dinge gerichtet sind. Ihr Herz, Körper, ja ihre ganze Seele ist dem Werk ihres Lehrmeisters geweiht. Sie arbeiten nicht selbstsüchtig, sondern verleugnen sich um meinetwillen. Sie nehmen meine Last auf sich, denn sie sind meine wahren Jünger und lieben meinen Vater und mich. Tag für Tag nähren sie sich von den köstlichen Wahrheiten des Wortes Elohyms und werden so zum Dienst befähigt, für ihre Pflichten gestärkt und für Prüfungen gestählt. Auf diese Weise entwickeln sie sich zu starken Geschwistern in Christus und werden zu wirklichen Söhnen und Töchtern ihres himmlischen Vaters. Die Größe der Wahrheit, die sie lieben und mit der sie sich beschäftigen, erleuchtet ihren Weg, verbreitet und verstärkt ihre geistliche Sicht, weitet ihren Verstand, stärkt ihr Urteil, veredelt und erhöht ihren Charakter. Sie sind keine Neulinge in dem großen Werk der Seelenrettung, denn sie verrichten ihre Arbeit mit der von mir verliehenen Weisheit. Sie sind auch keine Zwerge im geistlichen Leben, sondern wachsen in mir, ihrem lebendigen Haupt, zur vollen Größe von Männern und Frauen heran. Die Auseinandersetzungen mit den Feinden der Wahrheit stärken ihre Hoffnungen, und sie erringen köstliche Siege, weil sie unseren himmlischen Vater in meinem Namen um Beistand anrufen und Hilfe erflehen, der den demütigen Beter nie enttäuscht und wenn Vater will, noch während seines Gebets durch seinen Boten antwortet. Wenn sie Erfolg in ihrer Arbeit haben, geben sie alle Ehre meinem Vater. Der Himmel kommt ihnen durch Anteilnahme und Unterstützung sehr nahe. Sie sind in der Tat vor dem Himmelreich, dem Universum, der Welt, den Boten und Menschen ein Schauspiel geworden. Meine Kraft verschafft ihnen Reinheit des Herzens und des Lebens, der Willenskraft, der Festigkeit und der Brauchbarkeit in meinem Werk und sie wachsen zu bemerkenswerten Charakteren an, zu Edelleuten Gottes.
Wie lehrt der himmlische Lehrmeister und wie der Mietling?
Ich, der Lehrmeister meiner geliebten Schafe, lehre meine Freunde durch meinen heiligen Geist. Die Schrift sagt: Der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, dass euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin!
Ich lasse meine Freunde Erfahrungen machen, damit ihr Charakter gebildet wird und worin sie selbst gelitten haben, als sie versucht und geprüft wurden, denen helfen können, die versucht und geprüft werden. Ich weiß genau, welche Erfahrungen sie benötigen, um mir im Charakter ähnlich zu werden, darum bringe ich sie in bestimmte Situationen. Hernach kläre ich sie auf und erinnere sie blitzartig an das Gelehrte und Erfahrene und frage sie: Was siehst du? Durch das Gelehrte und die Erfahrungen, die mein Freund nur durch meinen Beistand erkennen kann und das blitzartige Erinnern, das ebenso mein Beistand bewirkt, offenbare ich ihm ein Bild vor seinen geistigen Augen, damit er im Zusammenhang sieht, was tatsächlich passiert. So lasse ich ihm den freien Willen, selbst zu entscheiden, ob er die Erkenntnis über das Gelehrte und Erfahrene annehmen oder ablehnen möchte. Ich dränge es ihm nicht auf, sondern er darf sich selbst von dem ihm aufgezeigten Bild überzeugen, ob wir uns über diese Erkenntnis einig sind oder nicht. Doch Dank seines Gelehrten und seiner Erfahrungen sieht er, dass das ihm aufgezeigte Bild die Wahrheit ist, weshalb er es freiwillig und wegen seiner Erfahrungen aus Überzeugung annimmt.
Nur Vater und ich können unsere Kinder in bestimmte Situationen führen, um unseren geliebten, wertvollen und teuren Schafen Wichtiges zu lehren. Anhand ihrer Erfahrungen, die mit den Lehren der himmlischen Propheten übereinstimmen, erkennen sie die Wahrheit, deshalb nehmen sie diese überzeugt an.
So wie ich, als ich in der Welt war, in Gleichnissen lehrte und hernach meine Jünger über ihre Deutung belehrte, so mache ich es auch in diesen Tagen bei meinen wahren Jüngern. Doch ich rede ihnen nicht ein, du hast dieses und jenes erlebt, übernehme, was ich dir sage. Nein, sondern ich erinnere sie an ihr Erlerntes und Erfahrenes und zeige ihnen auf, schau, das steht in der Schrift geschrieben und du hast dies und jenes erlebt. Was siehst du? Siehst du, was ich sehe? So wird meinem Jünger klar, wie mein Vater und ich tatsächlich sind, was Wahrheit und was Lüge ist, wie der Feind tatsächlich ist und was tatsächlich in der Welt geschieht.
Satan jedoch macht das genaue Gegenteil. Er lehrt seinen Jünger und lässt ihn auch Erfahrungen machen, erinnert ihn auch hernach daran, doch es widerspricht sich. Dann beginnt er auf ihn einzureden: Selbst wenn du es nicht verstehst, nehme es an. Das Mysterium Gottes ist für dich einen kleinen Menschen zu erhaben, aber nehme es an, es ist die Wahrheit. Doch der Mensch will es nicht, weil er erkennt, dass es nicht die Wahrheit ist, da es entweder der heiligen Schrift oder seinen Erfahrungen widerspricht. Was macht also der Feind? Er lässt seinem Jünger nicht den freien Willen, sondern drängt pausenlos mit seinen Überredungskünsten daraufhin, seine Ansicht und Lehre anzunehmen. Wehrt sich der Mensch weiterhin dagegen, offenbart Satan sein wahres Gesicht und beginnt zu drohen. Tragen seine Drohungen weiterhin keine Früchte zu seiner Zufriedenheit, dann wendet er Gewalt an. Und wenn der Mensch sich immer noch wehrt und seine Lehre ablehnt, dann verprügelt Satan ihn, wirft ihn hinaus oder ermordet ihn.
Dasselbe hat man mit mir getan, als ich in der Welt war. Satan überschüttete mich fortwährend durch seine Sklaven mit seinen weltlichen Lehren, die ich ablehnte, weil ich allein auf meinen Vater vertraue. Und da ich mit ihren Lehren nicht eins war, sie nicht annahm und ablehnte, ihnen darum unbequem war, und meine Lehren ihnen aus ihrer Sicht das Volk raubten, arbeiteten sie eifrig mit Satan und beschlossen, mich zu ermorden. Darum verfolgten sie mich bitterlich, bis sie ihr Ziel erreicht und die Prophezeiung über mich erfüllt haben.
Dasselbe tat Satan durch seine Hure Babylon während der tausendzweihundertsechzig Tage. Er hat durch seine eingesetzte Hure Babylon den Besitzt und das selbstständige Lesen der heiligen Schrift unter Strafe gestellt, damit die heilige Schrift die Menschen nicht befähigen konnte, Satans Täuschungen zu erkennen und seiner Macht zu widerstehen. Er tat alles, um die heiligen Wahrheiten geheim zu halten und zu unterdrücken. Satan zwang die Menschen die Lehren seiner Hure Babylon anzunehmen, taten sie es nicht, wurden sie entweder auf Scheiterhaufen verbrannt, in Kerkern oder bei Kreuzzügen ermordet und ihres Hab und Gutes beraubt. Satan und seine Sklaven zwingen den Menschen das Ihre auf und reden hernach gebetsmühlenartig dreist von freiem Willen, bis der Mensch es zu seiner Wahrheit macht und Amen sagt. Wenn der Mensch durch die Annahme ihrer zwingenden Lehren zu Schaden kommt, dann sagen sie: Du bist selbst schuld, denn du hast dafür unterschrieben. Satan, seine Regierung, seine Sklaven und ihr Charakter beweisen vor dem ganzen Universum das Gegenteil ihrer Worte und entlarven sich selbst als Lügner und ohne Wahrheit. Mein Vater, ich und meine Boten müssen nur die Wahrheit sagen, und die Bösen entlarven ihr Herz, Haus, ihren Wohnort und wahren Charakter selbst.
Mein Vater, ich und unsere Boten zwingen niemandem etwas auf! Wir zwingen nicht auf, sondern sind sanft, bereitwillig, liebevoll und gnädig in der Lehre der Wahrheit. In dem Werk der Erlösung gibt es keinen Zwang und keine äußere Gewalt wird eingesetzt. Erst unter dem Einfluss des heiligen Geistes kann der Mensch frei entscheiden, wem er dienen möchte. Ich dränge meine Gemeinschaft niemandem auf; ich nehme mich aber aller an, die mich brauchen. Gern betrete ich die bescheidenste Hütte und erfreue das Herz des Allergeringsten.
Siehe, ich stehe vor deiner Tür und klopfe an. Wenn du meine Stimme hörst und die Tür öffnest, so werde ich zu dir hineingehen und das Abendmahl mit dir einnehmen und du mit mir.
Ich hinterließ euch auch dafür ein Vorbild und es steht in der Schrift geschrieben: Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage nach einem Flecken, der von Jerusalem sechzig Stadien entfernt war, namens Emmaus. Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschehnissen. Und es begab sich, während sie miteinander redeten und sich besprachen, nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog. Und sie näherten sich dem Flecken, wohin sie wanderten, und er stellte sich, als wollte er weitergehen. Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt! Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und es begab sich, als er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn; und er verschwand vor ihnen. Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Weg, als er uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf in derselben Stunde und kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elf und ihre Genossen versammelt, die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen! Und sie selbst erzählten, was auf dem Wege geschehen, und wie er von ihnen am Brotbrechen erkannt worden war.
Bist du jedoch zu gleichgültig, um an den himmlischen Gast zu denken oder ihn zu bitten, bei dir zu bleiben und ihm ein herzliches und ehrenhaftes Willkommen zu gewähren, so gehe ich weiter. So wirst du auf diese Weise aber einen großen Verlust erleiden. Wer dem Menschen Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Elohyms bleibt auf ihm. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch. Nur der, der mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn von den Schlafenden auferwecken am letzten Tage oder als einen Lebendigen, der 144000 bei meiner Wiederkunft in ein heiliges Wesen verwandeln. Denn mein Fleisch ist wahrhaftige Speise, und mein Blut ist wahrhaftiger Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich um des Vaters willen lebe, so wird auch der, welcher mich isst, um meinetwillen leben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; nicht wie eure Väter das Manna gegessen haben und gestorben sind; wer das lebendige Brot isst, der wird leben in Ewigkeit!
Aus diesem Grunde sandten mein Vater und ich unseren Gesandten in die Welt, damit er sich selbst überzeugt und eigene Erfahrungen macht, und niemand behaupten oder einen Vorwurf im Gericht aufbringen kann, der zweite Zeuge hätte alles von uns gelehrt bekommen, darum sagt er nach unserem Willen aus, was wir sagen und was wir wollen. Darum handelten mein Vater und ich so. Wir sprachen mit unserem Boten vor seiner Sendung darüber, und da ihn unsere Liebe bewohnt, sagte er: Es soll geschehen, so wie du es sagst. Im Reich meines Vaters herrscht vollkommenes Vertrauen und vollkommene Einigkeit. Es wurde nicht gegen den freien Willen unseres Boten gehandelt, sondern einstimmig beschlossen und in Einigkeit in die Welt gesandt. Darum kamen mein Vater und ich eines Tages zu unserem Freund, offenbarten ihm uns und brachten all das Notwendige über ihn, wofür er sich schon im Himmel freiwillig entschied. Mein Vater und ich respektieren und wahren den freien Willen eines jeden Geschöpfs und werden gegen diesen niemals handeln, niemals!
So habe ich, das Lamm Elohyms, der göttliche Lehrmeister, der edle Hirte meiner Herde, Jesus, der von meinem Vater gesandte Christus, gesprochen.
Amen
Empfangen am 05.03.2024
